Arbeit zum Namenspatron: Bonifatius kreativ

Da Winfried Bonifatius der Namenspatron unserer Schule ist, gehört die Auseinandersetzung mit dem „Apostel der Deutschen“ zum Standard-Programm im Religionsunterricht. Erst kürzlich bot sich „zwischen den Halbjahren“ in meiner Klasse 7 die Gelegenheit, über drei Stunden zu dem iroschottischen Missionar zu arbeiten. Anspruchsvoll gestaltet sich dabei der „Sprung über die Jahrhunderte“ und der Versuch, Jugendliche auch heute für die Person des Bonifatius zu interessieren, idealerweise zu begeistern. Sind Sextaner noch relativ leicht über die sagenhaften Erzählungen wie das Fällen der Donar-Eiche zu beeindrucken, ist dies zwei Jahre später, in denen nicht wenige ihren Kinderglauben über Bord zu werfen begonnen haben und sich die ersten zaghaft auf die Suche nach einem neuen Glaubenskonzept machen, ungleich schwieriger: Legenden gegenüber herrscht Skepsis bis Unglaube, hin und wieder findet beides in Spott seinen Ausdruck. – Gute Erfahrungen gemacht habe ich mit einem eher offenen und mehrere Zugänge eröffnenden dreischrittigen Gang…

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Welche Religion hat die Wahrheit?

Eine Verständigung unter den Angehörigen der verschiedenen Religionen erscheint darum als eine dringende Aufgabe der Gegenwart. Die Theologie ist dabei gefordert, das Verhältnis der verschiedenen Wahrheitsansprüche der Religionen zueinander angemessen zu beschreiben. Einfacher gesagt: Es gilt die Frage zu beantworten: Wer hat recht, und was folgt daraus?

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YouTube-Projekt für den RU: Sei du selbst

Mein 10er-Kurs Katholische Religion hat einen Videoclip erstellt, der inhaltlich an die Themen des ersten Halbjahres anknüpft und jetzt auf YouTube zu sehen ist. Im Mittelpunkt steht der Mensch mit seinen Stärken und Eigenheiten, die in unserer Zeit nicht immer und überall in erforderlicher Weise gewürdigt werden. Das Video will eine positive, Verantwortung und Respekt befördernde Botschaft transportieren: Sei du selbst, stehe zu Dir und auch zu anderen, verbiege weder Dich noch sie, sondern lerne ihre Eigenarten und Begabungen kennen und schätzen. Der Glaube fordert und unterstützt diese Sicht des Menschen und diesen Umgang miteinander: Christin und Christ zu sein geht auch heute nicht anders als über das Üben und Leben von Toleranz und Ich-Stärke…

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