Arbeit zum Namenspatron: Bonifatius kreativ

Da Winfried Bonifatius der Namenspatron unserer Schule ist, gehört die Auseinandersetzung mit dem „Apostel der Deutschen“ zum Standard-Programm im Religionsunterricht. Erst kürzlich bot sich „zwischen den Halbjahren“ in meiner Klasse 7 die Gelegenheit, über drei Stunden zu dem iroschottischen Missionar zu arbeiten. Anspruchsvoll gestaltet sich dabei der „Sprung über die Jahrhunderte“ und der Versuch, Jugendliche auch heute für die Person des Bonifatius zu interessieren, idealerweise zu begeistern. Sind Sextaner noch relativ leicht über die sagenhaften Erzählungen wie das Fällen der Donar-Eiche zu beeindrucken, ist dies zwei Jahre später, in denen nicht wenige ihren Kinderglauben über Bord zu werfen begonnen haben und sich die ersten zaghaft auf die Suche nach einem neuen Glaubenskonzept machen, ungleich schwieriger: Legenden gegenüber herrscht Skepsis bis Unglaube, hin und wieder findet beides in Spott seinen Ausdruck. – Gute Erfahrungen gemacht habe ich mit einem eher offenen und mehrere Zugänge eröffnenden dreischrittigen Gang…

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