Jahr: 2012

Moodle: Zwischen Idealismus und Realität

Moodle: Zwischen Idealismus und Realität

Die Moodle Headquarters im australischen Perth haben einen sehr gut aussehenden Clip zu dem kostenlos erhältlichen LMS-Skript veröffentlicht. Darin werden folgende – nicht ganz neue – Aussagen getroffen:

  • Moodle ermögliche es Lehrkräften, ihre eigene private Website einzurichten.
  • Auf der Website könnten dynamische Kurse angelegt werden.
  • Diese Kurse dienten der Verlängerung der Lernzeit „anytime“ und „anywhere“.
  • Moodle sei kostenlos auf dem eigenen Server installierbar oder könne von einem „Moodle Partner“ eingerichtet werden.
  • Man könne sofort loslegen, „easily“ Lernkurse anzulegen.
  • Dabei könnten „hundreds“ eingebauter Features genutzt werden, z.B. um eigene Inhalte upzuloaden, bewertbare Aufgaben und Tests anzulegen, kollaborative „Activities“ wie Foren, Wikis und Glossarien zu ergänzen etc..
  • Online-Learning werde auf diese Weise „scalable, effective and fun“.
  • Da Moodle Open Source sei, gebe es eine „huge variety“ von Plugins und auch die Möglichkeit, eigene Wunsch-Features zu entwickeln.
  • Mit mehr als 10 Jahren Entwicklungsarbeit sei Moodle „robust“ geworden.
  • Finale Botschaft: Moodle – „Powerful free tools to help you educate the world.“

So schön und professionell der Clip auch wirkt, stellen sich mir angesichts dieser Aussagen eine Reihe von Fragen.

Dürfen Lehrkräfte in Deutschland so etwas machen? – Junge Lernende auf eine rein private Lernplattform einzuladen, die auf dem Server einer Lehrkraft installiert ist, ist in Zeiten, in denen schon Facebook-Gespräche zwischen Lehrenden und Lernenden problematisch erscheinen, sicher nicht ohne weitere Rücksprache mit der Schulleitung möglich. Als Vater wäre mir auch bei aller Offenheit gegenüber Online-Lernen auch etwas unwohl, wenn mein Kind „anytime“ und „anywhere“ mit mir vielleicht nicht immer vertrauten Lehrkräften kommuniziert. Die bei konsequenter Onlinearbeit anfallenden Verlaufs- und Leistungsdaten, die dann unter Umständen auch in die Zensur eingehen, stellen ein weiteres, diesmal datenschutzrechtliches, Problem dar, dürfte es der Lehrkraft doch zu beweisen schwerfallen, erstere nicht gezielt zu nutzen und letztere zweifelsfrei von den jungen Lernenden erstellt werden.

Ja, Moodle ist Open Source und Moodle bietet schon ohne Modifizierungen zahlreiche Funktionen (auch wenn es nicht gerade „hundreds“ sind, wie es im Clip behauptet wird). Dass man direkt loslegen kann, erscheint aber auch heute noch fragwürdig – zumindest was Kolleginnen und Kollegen ohne oder nur mit rudimentären Administrations- und Skript-Umgangs-Kompetenzen angeht. Die Robustheit des Systems ist verknüpft mit regelmäßiger Update-Pflege, die Anbindung von Erweiterungen überfordert nicht selten Menschen, die keine Nerds sind.

Moodle erfordert eine erhebliche Zeitinvestition bis man mit dem System klar kommt – Zeit, welche Lehrkräfte dann nicht mehr mit der Erstellung eigener Materialien füllen können, welche sie dann in die Kurse einpflegen sollen. „Moodle Partner“ lassen sich – völlig zu Recht – ihre Dienste meistens vergüten, so dass der Abstand von „free“ in gewisser Weise mit über das Grundpaket hinauswachsenden Begehrlichkeiten korreliert. Von mancherlei Unverträglichkeiten, Aktualisierungs- und Geschwindigkeitsproblemen sowie der immer noch offensichtlichen Unterlegenheit einiger Moodle-Module gegenüber kostenlos nutzbaren Webservices soll gar nicht erst groß die Rede sein.

Das LMS ist eine geschlossene Plattform, d.h. nicht registrierte Lernenwollende bleiben draußen. Das ist für jüngere Schülerinnen und Schüler im Sinne eines geschützten Raumes gut und hilfreich, besondere Motivation und auch einen ganz anderen Horizont für Lernaufgaben bietet jedoch erst die Öffnung von Lernplattformen nach außen bzw. ins Web. Natürlich sind über Embeds Schleusen da, aber z.B. bei der Suche nach Kommunikation mit Expertinnen und Experten zu einem Thema sind im Grundpaket bzw. ohne größere – wiederum zeitintensive – Basteleien bald Grenzen erreicht.

Das größte Problem habe ich aus praktischer Sicht mit der Lernzeit-Verlängerung. Das hat bei meinem Experimentieren vor ein paar Jahren schon nicht wirklich gut geklappt, der Erfolg der wenigen Lernenden, welche die Ergänzungs- und Vertiefungsangebote annehmen können bzw. wollen, steht m.E. in keinem gesunden Verhältnis zur Entwicklung und Einpflege dieser Materialien (sofern diese nicht nur in ein paar Links und einem Satz mehr oder weniger herausfordernder Multiple Choice-Fragen bestehen). Die Unterrichtsrealität vieler verschiedener Fächer, Hausaufgaben, Nachmittagsunterricht, vielleicht auch noch dem Luxus eines Hobbys oder Vereins, passt nicht zusammen mit der Vorstellung, dass ein einmal zusammengestellter Moodle-Kurs Wissens- und Leistungslücken zu stopfen oder gar „to educate the world“ imstande ist.

Fazit: Der Clip sieht gut aus, mit der Realität und der Umsetzbarkeit bleibt es aber schwierig.

Mich interessiert, welche Erfahrungen in deutschen Klassenzimmern (und darüber hinaus) mit Moodle gemacht werden, wie die rechtlichen Fragen geregelt sind, wieviele Schulen es mit eigenem funktionierenden Moodle gibt, wer das administriert, wie dort der Zuspruch der Lehrenden und Lernenden ist und – nicht zuletzt – auf welche Weise Moodle mit welchem Gewinn eingesetzt wird. Wer entsprechende Erfahrungen mitteilen (oder passende Links teilen) möchte, kann dies gern in diesem Pad oder auch per Kommentar tun…

Vielen Dank!-)

Verfasst von Matthias Heil unter Verschiedenes, Kein Kommentar
Kleine Auswahl digitaler Feedback-Tools

Kleine Auswahl digitaler Feedback-Tools

Kleine Auswahl von Online-Tools
für Feedback- und Evaluationsprozesse

feedbackGuter Unterricht lebt wesentlich von der Bereitschaft der Lehrkraft Rückmeldungen der Lernenden wertschätzend entgegen zu nehmen, wohlwollend und vorurteilsfrei zu berücksichtigen und das daraus als denkbare Verbesserung Reflektierte umzusetzen. In der einschlägigen Literatur gibt es eine ganze Reihe von Verfahren, Methoden und Tipps dazu, besonders hilfreich für den Unterrichtseinsatz sind

    Wolfgang Endres und Moritz Küffner, „Feedback-Methoden“, in: Rhetorik und Präsentation in der Sekundarstufe I, Weinheim: Beltz, 2008, S. 24-38 und
    Johann Budniak und Susanne Oberreuter, Abschnitt “Feedback”, in: Schülerinnen lernen präsentieren, Klasse 5-11, Lichtenau: AOL, 2008, S. 30-34.

Nicht immer und schon gar nicht prinzipiell, aber dennoch in vielen Zusammenhängen können auch Online-Tools Feedback- und Evaluationsprozesse befördern. Stärken zeigen diese Tools in der Individualisierung und Verfügbarmachung der Beiträge der Lernenden sowie der Weiterarbeit. Dass sich durch diese Tools auch Papier oder andere Materialien sparen lassen, mag auch noch als Argument für deren Erprobung anführbar sein.

Auswahl- bzw. Qualitätskriterien für diese Tools sind Flexibilität, Bedienbarkeit, Kosten und Werbeeinblendungen. Tools, deren sinnvolle Nutzung Geld kostet, nur mit fragwürdigen Produkthinweisen zu haben sind, in ihrer Benutzerführung ein hohes Maß an IT-Kompetenz bzw. komplizierte, für Normalsterbliche schwer umsetzbare Zusatzinstallationen erfordern, scheiden deswegen aus. Falls ein LMS (Learning Management System), also z.B. eine Moodle-Installation samt administrationskompetenter Lehrkraft zur Verfügung steht, wird sicherlich das entsprechende Modul erste Wahl sein, auch auf Edmodo lassen sich nicht zu anspruchsvolle Feedback- und Evaluationsprozesse initiieren, jedoch lohnt der Einrichtungsaufwand in beiden Fällen m.E. nicht, wenn „nur“ evaluiert bzw. Feedback gegeben werden soll. – Letztlich führt das Flexibilitäts-Kriterium zu einer Präferenz, die aber natürlich subjektiv geprägt ist.

Hinweisen möchte ich nachfolgend in aller Kürze auf vier Tools, die im Bereich der genannten Kriterien punkten können: kwiqpoll.com, Socrative.com, GoogleDrive (genauer: Formular-Modul von dessen früher als „GoogleDocs“ bzw. „Text und Tabellen“ bekanntem Onlinedokument-Service) und SurveyMonkey.com.

Kwiqpoll.com besticht durch geradlinige Benutzerführung: Eine Frage und bis zu fünf Antwortmöglichkeiten werden (ohne jegliche Registrierungs-Hürde) eingetragen, die Verfügbarkeitsdauer der Umfrage auf drei oder sieben Tage eingestellt, eine lösbare Additionsaufgabe als Authentifizierung gelöst, dann erhält man einen Kurz-Link zu einer auch auf Mobilgeräten gut aussehenden Seite, auf der Lernende (cookie-gesteuert nur einmal) abstimmen können und dann direkt auf eine Ergebnisseite weitergeleitet werden, welche das Gesamtergebnis in optisch ansprechender Weise anzeigt. – Mit diesem Service können auch technophobe Lehrkräfte problemlos und spontan simple Online-Abfragen erstellen. Dass es nur eine Wahlmöglichkeit und auch nur eine Frage geben kann, für alle Lernenden Rechner zur Verfügung stehen müssen und keine freie Rückmeldung unterstützt wird, erweist sich jedoch für komplexere Vorhaben sehr schnell als starke Einschränkung.

Socrative.com erfordert eine Registrierung, bietet im direkten Vergleich mit kwiqpoll aber ein Vielfaches an Funktionalität. Der Service ermöglicht nicht nur Umfragen, sondern auch Tests und Spiele und versucht dabei vor allem die Mobilgeräte der Lernenden in Einsatz zu bringen, auf deren Darstellungsmöglichkeiten die Einrichtungs- und Abrufseiten zugeschnitten sind. Neben Multiple Choice- sind auch True/False-Fragen und Fragen mit freien Kurzantworten möglich, nach denen dann auch direkt auf eine sich automatisch aktualisierende Ergebnisseite weitergeleitet wird. Zeitlimitierte Quize, „Exit Ticket“ (Kurzabfrage am Stundenende) und das „Space Race“ im Angebot. Beim genaueren Hinsehen erweist sich dieses Angebot als didaktisierte Sammlung, da mit geringen Varianten stets auf dieselbe Funktionalität zugegriffen wird. Dennoch hilft der Katalog, schneller als bei anderen Angeboten zu Einsatzszenarien zu kommen und diese vorzubereiten. Alle Aktivitäten können daheim vorbereitet und nur bei Bedarf freigeschaltet werden, ein großes Plus stellt dabei das „Room“-Konzept dar: Lehrkräfte erhalten einen „Room“-Zahlencode, der von den Lernenden bei Aufruf der Seite http://m.socrative.com einzugeben ist. Die Lehrkraft schaltet dann nach eigener Anmeldung unter http://l.socrative.com die gewünschte Aktivität im eigenen Raum einmalig „live“ und beendet auch deren Bearbeitbarkeit. Es ist möglich, dass z.B. Smartphones (kostenfreie, stabil laufende Apps für iOS und Android stehen zur Verfügung) von mehreren Lernenden verwendet werden, so dass (bei Netzanbindung) auch außerhalb der Computerräume mit Socrative gearbeitet werden kann. Nach Abschluss der Aktivität kann sich die Lehrkraft ein Datenblatt im Excel-Format per E-Mail zustellen lassen, das dann auch eine flexible Weiterarbeit mit den Ergebnissen ermöglicht. – Einmal entwickelte Aktivitäten können immer wieder verwendet und auch der Socrative-Community zur Verfügung gestellt werden, die im Socrative Garden umfangreiche Tipps und Anleitungen anbietet. – Socrative wird von einem „team of educators, entrepreneurs, and engineers passionate about improving education“ entwickelt, ein Geschäftsmodell ist bisher nicht ersichtlich, es ist aber nicht auszuschließen, dass früher oder später bestimmte Teile des Services kostenpflichtig werden.

Die Nutzung von GoogleDrive erfordert einen kostenlosen Google-Account, der Interessierten die Tür zu einer Vielzahl von Tools öffnet, die im Unterricht mit Gewinn eingesetzt werden können. Hier interessieren ausnahmslos die Google-Formulare. Nach Anmeldung legt man auf der GoogleDrive-Startseite (die gleichzeitig die bereits angelegten bzw. zugänglichen Dokumente listet) über das rote Icon ein Formular an. Man landet direkt im auf den ersten Blick etwas spartanisch wirkenden Editor, der aber alles mitbringt, was man zur Erstellung eines Feedback-/Evaluationsbogens benötigt: Unbegrenzte Fragen und Antwortmöglichkeiten, Verändern der Reihenfolge per Drag & Drop, Frage-Typen (Text, Textabsatz, Auswahlfrage, Ankreuzen, aus einer Liste wählen, Skala, Raster), optionaler Hilfetext, optionale Pflicht-Markierung, Auswahl aus ca. 100 Formularseiten-Designs, Duplizierbarkeit der Einzelfragen. Am unteren Rand des Editors wird bereits ein Preview-Link für das Formular angezeigt. Nach Abschluss der Erstellung kann das Formular in einer Mail verschickt oder per (sehr langem und deshalb auch höchst unwahrscheinlich „zufällig“ auffindbaren, also vor Fremden relativ sicheren) Link weitergereicht werden (im Unterricht empfiehlt sich freilich ein URL-Kürzungs-Service wie z.B. bit.ly. – Die Formulare sehen in der Regel auch auf Mobilgeräten gut aus, können auch in andere Websites (z.B. die eines LMS oder Klassen-/Schulblogs) eingebettet werden. – Die Ergebnisse werden automatisch in ein für die formularausfüllenden Personen nicht sichtbares Online-Datenblatt eingefügt, das wiederum Sortier-, natürlich auch Export- und damit auch weitere Bearbeitungsmöglichkeiten bietet. – Das Killer-Argument für dieses Werkzeug ist die wie bei allen anderen GoogleDoc-Typen eingepflanzte Kollaborationsfunktionalität. Es ist ja kein Zwang, dass nur eine Lehrkraft einen solchen Bogen entwirft. In unserem Studienseminar will ein mutiges Team von Referendarinnen und Referendaren einen Online-Evaluationsbogen für den Premierenlauf eines neuen Moduls erarbeiten (dem verdankt sich auch dieser Beitrag). Auch in evaluationserfahrenen Schulklassen lässt sich so etwas vielleicht umsetzen – dadurch gewinnen Lernende u.U. auch neue Perspektiven und längerfristig vielleicht auch eine höhere Selbstverantworlichkeit für ihr Lernen.

SurveyMonkey.com verlangt eine Registrierung und bietet im kostenlos nutzbaren Grundpaket nur 10 Fragen für eine Umfrage und max. 100 Beantwortungen pro Umfrage. – Unbestreitbare Stärken liegen neben der deutschsprachigen Benutzerführung in der Vielfalt der 15 Fragetypen (z.B. Multiple Choice, Auswahlmatrix, Bewertungsskala, Textfelder, demografische Fragen), der guten Anpassbarkeit (z.B. Kommentarfelder, Zufallsanzeige oder sortierte Anzeige von Fragen, um Beeinflussung zu vermeiden, Festlegung erforderlicher Antworten, Änderung von Größe und Platzierung, Verzweigungslogik, Offline-Erfassung durch PDF-Export, Ein-Klick-Publizierung, Einladungswerkzeuge, Collector-Einschränkungen), der Ergebnisanalyse (z.B. Echtzeitergebnisse, benutzerdefinierte Berichte, benutzerdefinierte tabellarische und grafische Datenabbildungen, Kreuztabellen, Export in verschiedenen Standard-Dateiformaten, optionale und benutzerdefinierte Ergebnispublikation ohne Kontofreigabe). – SurveyMonkey bietet das mit Abstand umfangreichste Feature-Angebot, die meisten dieser Funktionen sind im kostenlosen Paket nutzbar, die o.g. quantitativen Einschränkungen dürften für den Unterrichtseinsatz auch kein Problem darstellen. – Umfragen können mehrmals an einem Rechner bearbeitet werden, die Seiten sehen auch auf Mobilgeräten gut aus. Ein nicht zu unterschätzender didaktischer Vorteil gegenüber kwiqpoll ist, dass nach Bearbeitung der Umfrage nicht gleich auf die Ergebnisseite weitergeleitet wird, sondern zunächst nur die Lehrkraft Einblick in die Ergebnisse hat. Freilich ist eine gewisse Gewöhnungs- und Einarbeitungszeit erforderlich, dafür hat man hier ein sehr mächtiges Werkzeug in der Hand, womit sich auf komfortable Weise in allen erdenklichen Einsatzszenarien agieren lässt. – Um das Gros der Alleinstellungs-Features von SurveyMonkey auszureizen (Details), muss man 25 Euro pro Jahr zahlen, was für viele Lehrkräfte trotz der Leistungen eine hohe Hürde sein dürfte. Schul-Accounts werden zwar nicht explizit erwähnt, das „Gold“-Paket für auf alle Fachschaften umgelegte 300 Euro wird sich für Schulen, die ihren Lehrkräften diese Variante der Evaluation ermöglichen wollen, aber dennoch lohnen.

Auch wenn SurveyMonkey ein sehr viel umfangreicheres Funktionspaket schnürt, ist aufgrund der Kollaborationsoptionen, der uneingeschränkten Frage- und Antworten-Items für mich GoogleDrive der klare Favorit, aber da darf man natürlich gerne auch zu anderen Ergebnissen kommen: Eine allgemeine Empfehlung lässt sich – wie schon angedeutet – kaum formulieren, da die Anforderungen bzw. Erwartungen an ein solches Tool doch sehr unterschiedlich gestellt sein werden.

Vielleicht erleichtert dieser Überblick ja etwas die Orientierung im zunehmend unübersichtlichen Webservice-Dschungel, evtl. beflügelt er gar zur Erprobung eines der besprochenen Online-Tools.

Verfasst von Matthias Heil unter Slider, Verschiedenes, Kein Kommentar
YouTube-Projekt für den RU: Sei du selbst

YouTube-Projekt für den RU: Sei du selbst

Mein 10er-Kurs Katholische Religion hat einen Videoclip erstellt, der inhaltlich an die Themen des ersten Halbjahres anknüpft und jetzt auf YouTube zu sehen ist. Im Mittelpunkt steht der Mensch mit seinen Stärken und Eigenheiten, die in unserer Zeit nicht immer und überall in erforderlicher Weise gewürdigt werden. Das Video will eine positive, Verantwortung und Respekt befördernde Botschaft transportieren: Sei du selbst, stehe zu Dir und auch zu anderen, verbiege weder Dich noch sie, sondern lerne ihre Eigenarten und Begabungen kennen und schätzen. Der Glaube fordert und unterstützt diese Sicht des Menschen und diesen Umgang miteinander: Christin und Christ zu sein geht auch heute nicht anders als über das Üben und Leben von Toleranz und Ich-Stärke.

Wer diese Botschaft gut findet, kann sie durch Weiterleitung des Links – http://bit.ly/seiduselbst – und einen freundlichen Kommentar auf der YouTube-Seite unterstützen. Vielen Dank für Euer Engagement!

Jeder ist auf seine Art besonders –
egal was andere sagen oder denken.
Lass‘ dich nicht unterkriegen, denn du bist perfekt!
Hör‘ nicht auf andere und mach‘ dein Ding.
Denn wenn jeder gleich sein würde,
dann wäre die Welt einseitig und trist.

Denn nur du ganz allein
scheinst zwar so winzig klein,
doch als Gemeinschaft
haben wir die Kraft.
Achten soll keiner nur auf sich,
pass‘ gut auf auf dich und mich,
denn so spielt das Leben –
Nehmen und Geben.

Jeder Mensch auf Gottes Erde besitzt Freiheit.
Auch du hast dieses Geschenk erhalten.
Also handle frei so wie du es willst.
Doch vergiss‘ nicht, dass auch andere frei sind.
Denn deine Freiheit hört genau dort auf
wo die des anderen anfängt .

Denn nur du ganz allein
scheinst zwar so winzig klein,
doch als Gemeinschaft
haben wir die Kraft.
Achten soll keiner nur auf sich,
pass‘ gut auf auf dich und mich,
denn so spielt das Leben –
Nehmen und Geben.

Jeder verdient es mit Respekt behandelt zu werden
Also behandle auch du andere mit Respekt.
Lebe ein Leben der Liebe und Verantwortung.
Lass die Flamme des Heiligen Geistes
Immer in dir brennen und nie erlöschen,
denn sie gibt die Kraft des Lebens.

Denn nur du ganz allein
scheinst zwar so winzig klein,
doch als Gemeinschaft
haben wir die Kraft.
Achten soll keiner nur auf sich,
pass‘ gut auf auf dich und mich,
denn so spielt das Leben –
Nehmen und Geben.

Jeder Mensch hat von Geburt an Würde.
Auch du hast dieses Geschenk erhalten.
Sie ist unantastbar und von Gott gewollt.
Also halte du dich stets daran.
Auch wenn andere versuchen sie zu brechen
halte sie immer fest in dir verankert.

Denn nur du ganz allein
scheinst zwar so winzig klein,
doch als Gemeinschaft
haben wir die Kraft.
Achten soll keiner nur auf sich,
pass‘ gut auf auf dich und mich,
denn so spielt das Leben –
Nehmen und Geben.

Verfasst von Matthias Heil unter Verschiedenes, 1 Kommentar