An den 20 deutschen Fakultäten und Hochschulen für katholische Theologie herrschen Debatten über den Bologna-Prozess. Die europäische Hochschulreform sei ein Angriff auf die Freiheit der Lehre, kritisierte der Mainzer Neutestamentler Marius Reiser und legte aus Kritik gar seine Professur nieder. Welche Bilanz die Bonner Katholisch-Theologische Fakultät aus ihrer Bologna-Studienordnung zieht, die sie vor einem Jahr als bundesweit erste einführte, schildert Dekan und Dogmatikprofessor Michael Schulz im KNA-Interview. – KNA: Herr Professor Schulz, wie sieht die neue Studienordnung nach Bologna aus? – Schulz: Wir haben das bisherige Diplomstudium modularisiert. Es wurde nach Vorgaben des Bologna-Prozesses, des Landes und der Bischöfe in Themengruppen, Module genannt, zusammengefasst. Der erste Teil bis zum Bachelor führt in die Theologie und ihre Fächer ein. Weitere Module werden nach den Themen des Glaubensbekenntnisses gestaltet, etwa Gott, Mensch und Schöpfung… – (Quelle: domradio.de)
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