Wenn Erdkundelehrerin Ivonne Knobloch bislang in die Klasse kam, stellte sich die Frage „wo ist der Overheadprojektor, wo die Folie?“. Kaum war die Stunde zu Ende, hetzte sie mit ihren Unterrichtsvorbereitungen in der prall gefüllten Aktentasche zum nächsten Klassenzimmer – fünf Minuten Pause sind nicht viel. Mit Schuljahresbeginn aber hat sich an der Lindlarer Realschule einiges geändert. Zunächst versuchsweise für ein Jahr setzt die Schule auf das „Lehrerraumprinzip“. Nicht mehr die Lehrer wechseln zwischen den Räumen hin und her, sondern die Schüler. – Für Knobloch liegen die Vorteile auf der Hand. In ihrem Zimmer hat sie alle Materialien griffbereit, die schweren Atlanten liegen im Regal, gleich daneben steht ein Globus. Für ein bisschen Gemütlichkeit sorgt ein Aquarium, dank Wasserkocher kann sich die Pädagogin zwischen zwei Stunden einen Tee kochen. Und in Freistunden bereitet sie an ihrem PC in ihrem Zimmer ungestört den… – (Quelle: Rundschau-Online.de, via TeachersNews.net)
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Die Debatte über aktive Sterbehilfe muss neu aufgerollt werden. Das fordert der belgische Neurologe Steven Laureys. Grund seien die Fortschritte bei einer minimalen Kommunikation mit Koma-Patienten. Die Frage einer Behandlungseinstellung werde allerdings auch künftig schwierig bleiben, sagte Laureys in einem Gespräch mit der französischen katholischen Wochenzeitung „La Vie“. Laureys und ein britisches Forscherteam aus Cambridge hatten letzte Woche Ergebnisse publiziert, wonach ihnen durch neue Verfahren eine begrenzte Kommunikation mit einem Wachkoma-Patienten möglich war. Gegenüber „La Vie“ sagte der Wissenschaftler aber, noch seien die Methoden im Forschungsstadium und nicht in der klinischen Anwendung.Allerdings könnten sie künftig zur Entscheidungsfindung beitragen, wenn es um die Frage gehe, ob eine Behandlung fortgesetzt oder eingestellt werden solle. So werde es einmal möglich sein, Wachkoma-Patienten selbst nach ihrer Haltung zur Euthanasie zu… – (Quelle: Radio Vatikan)
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Der Wissenschaftsrat fordert, mehr Islamkenner auszubilden… – Am Anfang steht der revolutionäre Impuls. Fast alle religiösen Bewegungen haben ihren Ursprung in einem Aufbegehren gegen erstarrte Glaubensdoktrinen. Nach einiger Zeit allerdings, wenn aus der neuen Lehre selbst eine gefestigte religiöse Tradition geworden ist, neigt diese – wie jede in die Jahre gekommene Revolution – verstärkt zur Beharrung, zum Widerstand gegen Veränderungen und damit letztlich zur Verkrustung. – So gesehen, müssten die Theologen dem Wissenschaftsrat für seine Empfehlungen zur Weiterentwicklung von Theologien und religionsbezogenen Wissenschaften eigentlich dankbar sein – sollen diese doch der drohenden Verkrustung der Theologie entgegenarbeiten. Denn die Strukturen an den hiesigen Universitäten, so kritisiert der Wissenschaftsrat, sind »nach wie vor an den Wissenschaftslogiken des 19. Jahrhunderts orientiert und haben noch nicht im ausreichenden Maße auf die Herausforderungen… – (Quelle: Zeit.de)
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